Prince Edward Island (PEI) : 

Samstag 13.09. : New Glasgow - Fähre - Charlottetown

Entgegen der Vorhersage war das Wetter heute morgen nicht wirklich schön, eher bewölkt und verhangen. Aber egal, wir starteten den Tag wie gewohnt mit einem Bagel....

Dann checkten wir aus, fuhren nach Pictou zur Tankstelle und gingen noch einkaufen. Anschliessend fuhren wir nach Caribou ins Fährterminal. Einmal mehr verliessen wir das Festland und fuhren mit der Fähre nach Prince Edward Island. Nach etwa 75 Minuten erreichten wir Wood Islands, wo wir die Fähre verliessen.

Es gibt auf PEI drei verschiedene Scenic Drives. Da das Wetter nicht mehr so schlecht war, beschlossen wir, einen Teil des "Points East Costal Drives" zu fahren. So ging es immer schön der Ostküste entlang. Und es gab (und es werden noch einige folgen) Leuchttürme zu bestaunen. Obwohl alle ähnlich aussehen, sind doch alle verschieden. Andere Farben, einige klein und andere grösser, verschiedene Formen und so weiter. Auch deren Lage und das Wetter machen zum Teil den kleinen Unterschied aus....

Auf den Bildern seht ihr der Reihe nach: Cape Bear, Murray Head, St. Andrews Point und das Lower Montague Lighthouse. Natürlich gab es auch hier wieder wunderschöne Orte, abgesehen von den Leuchttürmen...

Dann wurde es langsam Zeit, zurückzukehren. Auf dem Weg ins Hotel fuhren wir noch durch die Altstadt von Charlottetown um zu schauen, ob sich ein Besuch dieser Downtown lohnt. Wenn es die Zeit zulässt, werden wir dies vielleicht noch machen...

Dann suchten wir unser Hotel auf und checkten ein. Da erfahrungsgemäss am Samstag viele Restaurants voll sind und wir Hunger hatten, gingen wir früh zum Abendessen. Eigentlich wollten wir in's Montana. Aber es war schon um diese Zeit unmöglich, einen Platz zu bekommen! Also gingen wir zum Chinesen, wo wir uns den Bauch vollschlugen. Jetzt sind wir zurück und geniessen ein wohlverdientes Bier....

Morgen werden wir dann einen der drei erwähnten Scenic Drives befahren...

Sonntag 14.09. : PEI

Das Wetter heute war schön und so starteten wir früher als sonst unsere Reise. Das Ziel war der North Cape Coastal Drive. Vom Hotel aus fuhren wir direkt auf den Provincial Highway 2 und spulten ca. 80 Kilometer ab bis wir bei Mount Pleasant in den genannten Scenic Drive abbogen. Anders als der Name vermuten lässt, verlief diese Strasse nur selten der Küste entlang. Auch hier war es fast unmöglich, wirklich ans Meer zu gelangen. Entweder waren alles Privatgrundstücke oder die Strassen waren eben keine Strassen, sondern Schotterpisten.

Aber wir haben alle Leuchttürme, welche auf dieser Route angegeben sind, gefunden. Der Reihe nach waren dies: Bury Head, Anglo Tingish, North Cape, West Point, Cap Egmont, Summerside, MacCallums Point, Seacow Head und Borden Point. Dieser Leuchtturm steht direkt am Anfang der wunderschönen Confederation Bridge. Über diese werden wir Übermorgen dann PEI wieder verlassen. Der letzte Leuchtturm für heute war dann derjenige in Victoria. Wie gestern schon erwähnt, hat jeder dieser Türme seinen eigene Charme...

Das war's dann aber auch für heute. Auf dem TCH fuhren wir zurück nach Charlottetown und versuchten unser Glück nochmals im Montana. Diesmal mit Erfolg und so schlossen wir diesen Tag mit einem feinen Essen ab.

Morgen werden wir noch den restlichen Teil des Points East Coastal Drives sowie den nördlichen Teil des Central Coastal Drives abfahren.

Bis dann 🤗👍

Montag 15.09. : PEI

Heute genehmigten wir uns eine halbe Stunde mehr Schlaf.

Das Wetter war ok, aber noch nicht wirklich schön. Also starteten wir unser nächstes Leuchtturm-Suchspiel bei bewölktem Himmel. Auf den Provincial Highways 3 und 4 fuhren in den Osten von PEI nach Dundas. Von dort bogen wir in den Points East Coastal Drive ab und suchten den ersten Leuchtturm: das Souris Historic Lighthouse, ein kleiner, alleinstehender, süsser Leuchtturm.

Die heutige Nummer zwei war nicht weit entfernt am äusersten Zipfel der Insel: das East Point Lighthouse! An schöner Lage gelegen mit zwei Häusern im gleichen Stil gebaut. Und das Wetter war bereits superschön.. perfekt!

Weiter entlang der Küste bis Naufrage. Dort stand das Shipwreck Lighthouse. Auch dieser alleinstehend und nur zu Fuss erreichbar, aber ebenfalls wunderschön!

Ein paar Kilometer weiter südlich fanden wir einen der schönsten Leuchttürme. Der Name ist Programm: St. Peters Lighthouse! Direkt an der Bucht auf einer Sanddüne und rundherum hellgrünes Gras und dunkelgrüne Büsche, traumhaft!

Weiter gind es mit dem Covehead Lighthouse im PEI Nationalpark.

In Port Rustico befand sich das Port Rustico Harbour Light. Hier konnte man zusätzlich auch noch den alten Turm sehen, der allerdings langsam zu zerfallen scheint. Aber auch Leuchttürme stehen nicht ewig! 🤭

In French River gab es gleich zwei Türme: das New London Lighthouse und das Cape Tryon Lighthouse. Der eine war über einen kurze Wanderung erreichbar, der andere nach längerem suchen über eine Schotterpiste an der Küste. Dort war auch ein Felsen mit einem Loch zu sehen.

Dann war es Zeit für den letzten Leuchtum für heute. Dieser stand nicht direkt an der Küste, sondern einige hundert Meter davon entfernt in einem Feld. Dazu kam, dass dies alles Privatbesitz war. So konnten wir nur ein Foto von weitem schiessen...

Da es schon spät am Nachmittag war und es noch ein paar km zu fahren gab, fuhren wir wieder zurüch Richtung Charlottetown und direkt zum Nachtessen ins St. Louis. Dort gab es für mich Chicken Wings mit Pommes und für Pit Pasta ! 🤭

Morgen verlassen wir dan PEI und gehen wieder nach Nova Scotia. Also weiter lesen .....

Dienstag 16.09. : Charlottetown - New Minas (North Halifax)

Bei strahlendem Sonnenschein verliessen wir PEI. Auf dem TCH fuhren wir ca. 40 Kilometer bis Borden, wo wir über die Confederation Bridge über New Brunswick zurück nach Nova Scotia fuhren. Diese wunderschöne Brücke ist ganze 13 Kilometer lang und einfach nur schön. Die 20 CAD lohnen sich allemal. Dann ging es mehr oder weniger ohne Halt bis Truro und Brookfield. Da Pit jeweils auf den Autobahnen und durch die Städte fahren muss, übernahm ich dort das Steuer.

Entlang der Küste der Cobequid Bay ging's zuerst zum Anthony Picnic Park. Von dort hatte man eine wunderbare Sicht auf diese Bay. Hier scheint das Wasser rot zu sein. Abernatürlich sind es nur die Steine und der Untergrund! Trotzdem schön anzuschauen...

Nur ein paar Kilometer weiter sollte ein Leuchtturm stehen. Obwohl dieser auf der Karte nicht angezeichnet war, bogen wir ab. Es gab zwar einen "Pseudoleuchtturm", aber das war eigentlich nicht die Attraktion!

Am Burntcoat Head wurde angepriesen, dass dies der Ort mit der grössten Differenz zwischen Flut und Ebbe sei (wir haben dies schon einmal gehört, aber egal). Anscheinend ist der Pegelstand hier bei Flut 12m höher. Beim Foto, auf welchem Pit steht, könnt ihr sehen, dass das Wasser bei Flut massiv höher wäre...

Einfach faszinierend 🤗🤗🤗

Dann fuhren wir weiter zum Walton Lighthouse. Von hier hatte man eine herrliche Sicht auf das Minas Basin. Auch hier alles rot. Die Erde, die Steine und auch das Wasser scheint noch immer rot...

Danach weiter nach New Minas, wo wir unser Hotelzimmer bezogen. Nach einer kurzen Erholungsphase stiegen wir wieder ins Auto. Wir gingen Tanken, Einkaufen und Abendesssen. Wir entschieden uns für das Swiss Chalet. Dies hat, abgesehen vom Namen so ziemlich gar nichts mit der Schweiz zu tun. Aber es hat gemundet. Pit hatte Chicken Quesadillas und ich Chicken Tender. Beide mit Cesar Salad...

Jetzt sind wir zurück im Zimmer und planen den morgigen Tag. Mal schauen, was er bringt...